22
Feb
2008

...

Base not your joy upon the deeds of others, for what is given can be taken away.

Wahre Worte vom Herrn Steele.

15
Feb
2008

Hoelle?

Vielleicht sollte ich dem Ganzen hier einen neuen Namen geben...
Seit einer Woche ist der Schmerz wieder praesent, irgendwie schlimmer als zuvor und gleichzeitig mit nicht so schlimmen Auswirkungen. Gewoehnung? Es ist beschissen, die eigene Skepsis bestaetigt zu finden.

In meinem Kopf laeuft ein Film ab, nennen wir ihn 'Gesetzt den Fall, dass' - Er besteht eigentlich nur aus Monologen meinerseits: 'Viel Spass bei den Blowjobs, die sie dir verpasst.' 'Vielleicht war es doch ein Zeichen, dass dein Herz sie zwei Jahre lang nicht loslassen konnte.' 'Ach, ihr fliegt nach Schottland? Schoen. Viel Spass. Wir haben's nichtmal an die Ostsee geschafft, und meine Schuld war das nicht.' 'Look always right behind you, you know the devil's sent me to you...' 'Dir geht's beschissen, ja? Gut! Ich wuensche ihr, dass du diesmal schneller drueber wegkommst!'

Wenn Sachen in zwei Jahren nur fuer ein paar Monate ansatzweise so toll sind, wie sie sein koennten und sollten, ist das Ganze dann endgueltig verloren?
Und waere es gut oder schlecht, diese Frage mit 'ja' zu beantworten?

21
Jan
2008

Der Teich

Fast taeglich gehe ich hier an einem kleinen, zwar kuenstlich angelegten und eingemauerten, aber nicht allzu haesslichen Teich vorbei. Und jedesmal kommt mir dabei der Gedanke, wie lange ich schon in dieser Stadt lebe, wie wenig mich hier noch haelt, und solcherlei Dinge. Seit ich vor ueber zwei Jahren in einer recht bewegten Umbruchs- und Entscheidungs-Situation ganz bewusst mit solchen Gedanken an der Seite des Mannes, der mich so verwirrte, dort entlanglief, ist das so. Immer wieder, fast jedesmal. So auch heute.
Kurz zuvor erfuhr ich von einer guten Freundin, dass am Wochenende ihre Oma gestorben ist, obwohl sie trotz Krankenhaus eigentlich schon wieder auf dem Weg der Besserung war. Einfach so, ganz ploetzlich. Klar, man koennte sagen, dass das bei aelteren Leuten nunmal recht wahrscheinlich ist, dass sie vor lauter Stress und Krankenhaus-Keimen dort einfach nicht mehr rauskommen, dass sie sich aufgrund der Situation, im Krankenhaus zu sein, schon aufgeben, aber erstaunlich getroffen hat es mich doch. Ich kannte sie nicht, aber noch ein paar Tage zuvor hatte mir die Freundin von ihr erzaehlt. Sie war damit beschaeftigt, ihrer Mutter die Sorgen auszureden, so dass sie selber gar nicht dazu kam, sich welche zu machen. Warum auch? Es wurde doch alles gut... Nun ist sie auf dem Weg nach Hause und ich waere so gern bei ihr.

Meine Gedanken mal wieder, so abgedroschen das klingt: Carpe diem, noctem...

Warum werden wir fast immer nur von solchen Erlebnissen wachgeruettelt und besinnen uns darauf, die Zeit sinnvoll zu verbringen? Nicht rumgammeln, Zeit verbrennen, sondern tun, was man so tun kann. Sei es nur, endlich dieses oder jenes Buch zu lesen anzufangen, endlich wieder kreativ zu sein, auf sich selbst zu achten.
Warum braucht es solche heftigen Einschnitte bei anderen, um sich zu besinnen? Es sollte doch selbstverstaendlich sein, dass das Leben nicht ewig dauern wird. Aber doch noch so lange, jaja. Denkste.

Was als grosse Last auf mir liegt: Was, wenn eine Absage aus Berlin kommt? Wenn mir dieser Traum einfach so zerstoert wird? Werde ich denn nie zur Ruhe, endlich in der Naehe des Mannes, kommen?

7
Jan
2008

мне нужен более учиться слова!

Ich muss mehr Vokabeln lernen, wenn ich mit diesem Sprachkurs vorankommen will!

Verdammt, warum habe ich diese wunderbare Sprache trotz acht Jahren Unterrichts schon wieder fast verlernt?!

Zurueck ans Buch...

20
Dez
2007

Weihnachten

...ist diesmal anders als all die anderen Jahre - denke ich jedesmal, faellt mir gerade auf.

Ich wuensche mir zum Einen, dass ein weiterer Teil der Traeume, die mir ich fuer diesen Zeitpunkt als in Erfuellung gegangen getraeumt hatte, Wirklichkeit waere. Zum Anderen wuensche ich mir, dass mein Kopf oefter diesen fast schon freien Zustand, in dem er sich gerade befindet, erreichen koennte.
Es war ein freier Tag, der nett anfing, kurz anstrengend wurde, und schliesslich einen netten Abend offenbarte. Kaum hatte ich meine vor Wochen eingerichtete gemuetliche Ecke in dieser winters kalten Wohnung nur ein wenig aufgeraeumt, das Licht geaendert, mich wieder an Loreena McKennitt herangewagt ohne Angst vor Traenen, sass ich auch schon im Sessel, die Fuesse hochgelegt, einen Becher Wein neben mir und ein Buch in der Hand (Harry Potter, wie profan!), in eine Decke gewickelt, und die Anspannung fiel von mir ab. Ist das manchmal wirklich so einfach?
Mir kam eine Idee fuer gleich zwei Geschenke, die ich zwei, eigentlich drei, lieben Menschen machen moechte, gleichzeitig verabschiedete ich mich guten Gewissens von einer zwar schoenen, im Moment aber doch zuviel Herzblutund Ruhe verlangenden Geschenk-Idee. Rebecca wird verstehen, dass mir so etwas im Moment nicht gelingt und dass ich ihr doch ein schoenes Geschenk machen moechte, kein hingezwungenes, unperfektes, das zwar schoen aussieht, aber eben nicht mein Herz in sich traegt. Aber die Kalligraphie soll sie haben. Im Januar vielleicht: 'Alle unter dem Himmel'

Morgen Nachmittag, in Ruhe, werde ich mit dem Versuch beginnen, einen Bambus auf die Lampe fuer Adelheid zu malen. Vielleicht reichen auch erstmal die Fingeruebungen auf Papier. Freitag und Samstag sind auch noch da.
Warum scheint mich mein Leben lang die Neigung zu verfolgen, Dinge erst im letzten Moment zu erledigen. Das war in der Schule so, hat mir waehrend des Studiums viele hektische, kurze Naechte eingebracht, doch nie wirklich geschadet, und zeigt sich auch in solchen Sachen wie Weihnachten oder Geburtstagen oft wieder. Und oft genug denke ich zum Schluss, dass es genau so am besten geworden ist. Sollte ich das mal aendern? Sollte wahrscheinlich schon, aber werde..?

Der boese Geist des Gefuehls-Kopfstress ist von mir gewichen in diesen letzten Stunden, in denen ich entspannt in mir ruhte. Moege er auch uber Nacht wegbleiben, bitte.


Wohlann denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

...wenn das nur ginge. Ich will noch gar nicht Abschied nehmen, glaube ich.

17
Dez
2007

Und nochmal

...vom grossartigen Gernhardt:

Lachen ist immer Kontrollverlust, daher gibt es ein niveauvolles Lachen so wenig wie einen niveauvollen Orgasmus.


Ach, wie gerne haette ich mal wieder Sex mit dem einen Mann...so ganz niveaulos.

13
Dez
2007

Robert Gernhardt

70 waere er heut geworden. Und ich mag ihn zitieren.

Frage

Kann man nach zwei verlorenen Kriegen,
Nach blutigen Schlachten, schrecklichen Siegen,

Nach all dem Morden, all dem Vernichten,
Kann man nach diesen Zeiten noch dichten?

Die Antwort kann nur folgende sein:
Dreimal NEIN!

~

Zum Glueck hat er das Gegenteil bewiesen.

12
Dez
2007

My thoughts exactly

Dr. Beverly Crusher:
If there's nothing wrong with me, maybe there's something wrong with the universe.
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